Traditionsevent SKS-Marathon 2026
Der SKS-Marathon in Sundern ist ein traditioneller MTB-Saisonstart im Sauerland, der für seine schnellen Strecken (55 km/100 km), hohe Geschwindigkeiten auf Waldwegen und eine sehr gute Organisation bekannt ist. Er bietet neben anspruchsvollen Anstiegen auch E-Bike-Kategorien und zieht jedes Jahr über tausend Teilnehmende an.
Auch unser Löckenhoff-Mitarbeiter Lukas R. war vor Ort und nahm am SKS-Marathon teil und erzählt uns von seinem spannenden Tag, voller Adrenalin und Disziplin.
Wie hast du die Strecke und das Rennen erlebt?
Der SKS-Marathon war für mich der Start in die neue Saison. Gleichzeitig war es mein erstes Rennen auf dem Mountainbike im neuen Löckenhoff-Racing-Team-Kit. Mit einer großen Portion Vorfreude ging ich an den Start, gespannt darauf, wie ich mich schlagen würde.
Der Start erfolgte traditionell auf dem Firmengelände des Pumpen- und Fahrradzubehörherstellers SKS. Von dort führte das Fahrerfeld zunächst neutralisiert über die Straße aus Sundern heraus, bevor die Strecke in die umliegenden Wälder und schließlich zum Ziel in Sundern-Hagen wechselte.
Als Mountainbike-Neuling mit einem Rennrad-Hintergrund kam mir dieses Startformat sehr entgegen. Die ersten Positionskämpfe und Gruppenbildungen fanden noch auf dem Asphalt statt, sodass ich mich zunächst gut behaupten konnte. Es gelang mir sogar, mit der Spitzengruppe in den ersten Offroad-Abschnitt einzubiegen. Am ersten steilen Anstieg in den Wald musste ich mich jedoch abreißen lassen und meinen eigenen Rhythmus finden.
Es folgte ein äußerst intensives Rennen auf ständig wechselndem Untergrund. Schotterpassagen, wurzelige Trails und nasse Wiesen sorgten für permanente Konzentration. Sowohl bergauf als auch bergab gab es kaum Möglichkeiten zur Erholung; nur selten fiel der Puls unter 170 Schläge pro Minute.
Das Fahren auf Schotter, Wurzeltrails und nassen Wiesen stellte im Vergleich zum Rennrad eine zusätzliche Herausforderung dar, die mir jedoch sehr viel Spaß bereitete. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 56 km/h auf engen Trails, gelegentlichen Sprüngen und anspruchsvollen Abfahrten bot die Strecke alles, was das Herz höherschlagen ließ. Dabei fühlte ich mich jederzeit sicher – ein großes Kompliment an die Organisatoren für die hervorragende Streckensicherung.
Im Verlauf des Rennens formierte sich um mich eine kleine Gruppe erfahrener Mountainbiker. Gemeinsam fanden wir einen guten Rhythmus und konnten uns über viele Kilometer gegenseitig motivieren.
Erst auf der Schlussabfahrt mit mehreren engen Haarnadelkurven auf nasser Wiese verlor ich den Anschluss an meine Begleiter. Die letzten Meter absolvierte ich allein, bevor ich schließlich als Gesamtplatz 22, sowie auf Platz 6 der Elite-Altersklasse die Ziellinie überquerte.
Wie fällt dein Fazit zum Rennen aus?
Für mich war es ein gelungener Tag voller Adrenalin und Action. Auch bin ich mit meinem Debüt in der XCM-Disziplin sehr zufrieden. Ich freue mich schon auf den nächsten Marathon, um meine Leistungen in der Mountainbike-Szene weiter zu verbessern – mit noch mehr Energie und Ehrgeiz.
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