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Maratona dles Dolomites: Unser Abenteuer in den Dolomiten

Maratona dles Dolomites: Unser Abenteuer in den Dolomiten

Ein Bericht vom Team Löckenhoff - Giovanna und Frank. 

Vorbereitung und Anreise

Die Maratona dles Dolomites ist nicht nur ein Radrennen, sondern eine echte Herausforderung, die jeden Radsportler an seine Grenzen bringt. Schon Monate vor dem großen Tag begann unsere intensive Vorbereitung: Extra Trainingseinheiten, gezielte Ausfahrten und das Sammeln von Höhenmetern standen auf dem Plan. Unsere Unterkunft in La Villa war ein Glücksgriff – nur drei Minuten vom Start entfernt und mit einer optimalen Anbindung an die Zielankunft in Corvara, die nur drei Kilometer entfernt lag.

Die Anreise in die Dolomiten war ein Erlebnis für sich. Schon auf der Fahrt nach La Villa wurden wir von den imposanten Gipfeln der Dolomiten begrüßt, die in der Morgensonne erstrahlten. Die Vorfreude war greifbar, aber ebenso wuchs der Respekt vor den Herausforderungen, die uns erwarteten. Vor Ort herrschte eine Atmosphäre wie bei einem internationalen Fest: Tausende von Radsportbegeisterten aus aller Welt hatten sich versammelt, um gemeinsam dieses Abenteuer zu bestreiten.

Abholung der Startnummern

Die Abholung der Startnummern verlief reibungslos und war hervorragend organisiert. In der Nähe des Startgeländes sorgte eine Band für eine angenehme Stimmung, während die Teilnehmer ihre Startpakete abholten. Die prall gefüllte Tasche enthielt nicht nur die nötigen Unterlagen, sondern auch zahlreiche nützliche Geschenke wie ein hochwertiges Trikot, eine winddichte Weste und eine Auswahl an Gels und Pflegeprodukten.

Der Renntag: Ein perfekter Morgen

Der Tag des Rennens begann früh – bereits um 6:00 Uhr stiegen wir bei klarer, frischer Luft auf unsere Räder. Die Startaufstellung war gut strukturiert, und die Spannung unter den Teilnehmern war deutlich spürbar. Punkt 6:30 Uhr ertönte der Startschuss, und die Masse von über 8000 Fahrern setzte sich in Bewegung. Die ersten Sonnenstrahlen fielen über die Dolomiten und tauchten die Landschaft in ein goldenes Licht – ein perfekter Auftakt für das, was kommen sollte.

Die Strecke: Eine Ode an die Dolomiten

Die Maratona dles Dolomites ist nicht nur für ihre spektakulären Ausblicke, sondern auch für ihre anspruchsvollen Anstiege bekannt. Die Sella Ronda, die wir in Angriff nahmen, führt über 55 Kilometer und umfasst vier Pässe mit insgesamt 1790 Höhenmetern – eine Strecke, die sowohl körperliche als auch mentale Ausdauer erfordert.

Passo Campolongo

Der erste Anstieg, der Passo Campolongo, war relativ moderat und bot eine sanfte Einführung in den Tag. Dennoch ließ er bereits erahnen, dass die kommenden Herausforderungen keine Spazierfahrt werden würden. Die steilen Kurven des Passes führten uns durch eine Landschaft, die von den majestätischen Felsen der Dolomiten dominiert wurde.

Passo Pordoi

Mit 2.239 Metern Höhe war der Passo Pordoi einer der höchsten Punkte des Rennens. Die Serpentinen boten grandiose Ausblicke, doch sie verlangten uns auch einiges ab. Der Anstieg forderte Konzentration und Ausdauer, aber der Blick über das weite Tal entschädigte für die Mühen. Jeder Tritt in die Pedale brachte uns näher an den Gipfel, und mit jedem gewonnenen Höhenmeter stieg die Erleichterung.

Passo Sella

Der Passo Sella führte uns durch eine der beeindruckendsten Landschaften der Dolomiten. Hier waren die Berge nicht nur eine Kulisse, sondern ein stiller Begleiter, der uns durch die harten Anstiege und steilen Abfahrten führte. Die Natur war atemberaubend, doch trotz der Ablenkung durch die Schönheit der Landschaft durfte man die tückischen Kurven nicht unterschätzen.

Passo Gardena

Der letzte Anstieg des Tages, der Passo Gardena, stellte unsere Kräfte auf eine letzte harte Probe. Die Beine wurden schwer, und die Abfahrt brachte nur eine kurze Erholung, bevor die letzten Kilometer in Angriff genommen wurden. Doch die Freude über das bevorstehende Ziel gab neuen Antrieb, und so kämpften wir uns über den letzten Pass.

Zielankunft und Reflexion: Ein unvergessliches Erlebnis

Die Ankunft im Zielbereich in Corvara war ein überwältigender Moment. Die letzten Meter wurden von jubelnden Zuschauern gesäumt, die uns mit ihrer Begeisterung förmlich ins Ziel trugen. Als ich die Ziellinie überquerte, überkam mich ein Gefühl tiefer Zufriedenheit und Stolz. Die Maratona dles Dolomites war nicht nur ein Rennen, sondern eine Reise – eine Reise, die sowohl körperlich als auch mental herausfordernd war und mich als Radsportler wachsen ließ.

Dieses Rennen ist mehr als nur ein sportliches Event. Es ist eine physische und mentale Herausforderung, die jedem Teilnehmer unvergessliche Erinnerungen schenkt. Die perfekte Organisation, die fordernde Strecke und die atemberaubende Landschaft machen die Maratona dles Dolomites zu einem Muss für jeden ambitionierten Radsportler. Wer einmal teilgenommen hat, wird verstehen, warum dieses Rennen einen besonderen Platz im Herzen jedes Radsportlers einnimmt.

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